Wie die Liege entstand

Haben Sie schon einmal eigenhändig Parkett gelegt? Und das Bedürfnis nach einer Pause zur Lockerung der müden Glieder verspürt? Ich habe mich einfach auf ein Paket Parkett gelegt. Schon beim Aufbau meiner »Bauwerke auf Zeit«, habe ich mich zwischendurch immer mal wieder auf einen Stapel gelber Schalttafeln gelegt und fand das sehr wohltuend für meinen Rücken. Konnte mir da der Boden nicht noch etwas mehr entgegen kommen? So entstand die erste Parkettliege, noch mit einer flachen Welle, die direkt auf dem Boden lag.

Die Erfahrung, dass ein Boden nicht nur trägt, sondern auch »erden« kann, führte mich immer wieder zu meiner Parkettliege. Sie stand in meinem Atelier als ein Objekt, das mir ermöglichte, meine Werke aus der notwendigen Distanz zu überdenken und buchstäblich »auf den Boden der Tatsachen« zurückzukommen. Der Kopf wurde frei für neue Ideen.

Wenn ich Besuch hatte und dieser Interesse an meiner Liege zeigte, lud ich ihn ein, sich probeweise darauf zulegen. Die meisten waren überrascht, wie entspannend die Wirkung der harten, aber gebogenen Holzfläche war. Durch die Rückmeldungen dieser »Erstlieger« wurde klar, wie stark die Biegung sein musste und wo der Körper direkt aufliegen sollte. Offensichtlich war auch, dass manche den tiefen Einstieg scheuten, oder sich so nah am Boden nicht wohl fühlten. Es gab auch welche, die das leichte Schaukeln nicht mochten.

Nach einigen Jahren testenden Schaukelns und regem  Austausch mit den Interessierten entwickelte ich nach und nach eine etwas stärkere Wellenform, auf der sich fast jeder wohl fühlte. Hinzu kam ein Liegegestell, das den Eindruck der Leichtigkeit störte, die die Liege davor vielen vermittelte. Erst als ich die Welle im Untergestell wiederholte, schien die Liege über dem Boden zu schweben. Man kann bequem direkt einsteigen oder die Liege von dem Untergestell herunter nehmen und auf den Boden legen, um mit leichten Fußbewegungen sanft darauf zu schaukeln.

Inzwischen muss ich meine Besucher nicht mehr bitten, sich auf die Liege zu legen. Seit das weiche, verstellbare Kissen in abgerundeter Keilform hinzugekommen ist, scheint die entspannende Wirkung der Liege offensichtlich zu sein. Nun fragen die Besucher mich, ob sie die Liege nicht mal ausprobieren können.

 

Das harte Nichtstun

Fällt es Ihnen manchmal schwer, nichts zu tun? Mit der Parkettliege ist Entspannung leicht.

»Die Erfahrung, dass der Boden mich trägt, brachte mich dazu, aus ihm eine Liege zu bauen«. Daniel Tschannen

Aus zwei Lagen Fertigparkett wird eine ergonomische Liege geformt, die schnell eine tiefe Entspannung ermöglicht. Das Gestell erleichtert den bequemen Ein- und Ausstieg; man kann die Liege aber auch auf den Boden legen, leicht schaukeln und sich vom Boden tragen lassen.

Die Parkettsorte wie Farbe und Material der Kissen sind wählbar. Jede Liege ist ein nummeriertes und signiertes Einzelstück.